Aussaat und Anzucht

  • Andenbeere

    Andenbeere - mehr als Deko am Cocktailglas

    Früher kannte man die Frucht eher als Dekostück auf dem Dessertteller. Allerdings haben Andenbeeren auch einen sehr feinen Eigengeschmack. In den letzten Jahren findet man die Physalis immer häufiger im Supermarkt und in Gärten. Aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen Andenbeere und Physalis und Ananaskirsche und Erdkirsche und Tomatillo?

  • Aubergine, Melanzani, Aussaat, Gewächshaus, Mischkultur

    Aubergine – eine vielseitige Schönheit!

    Wie Paprika und Tomate gehört die Aubergine (Solanum melongena) zu den Nachtschattengewächse. Die Pflanzen haben eine Vorliebe für Wärme gemein. Auberginen, in Österreich Melanzani genannt, sind mehrjährige Pflanzen, die aber wegen ihrer Frostempfindlichkeit bei uns meist einjährig kultiviert werden. Im Supermarkt findet man vor allem dunkellila Früchte, aber auch hier ist die Farbauswahl weltweit deutlich größer.

  • Basilikum

    Basilikum – aromatisch und unverzichtbar

    Schon wenn man nur an Basilikum denkt, steigt einem der Duft in die Nase und es riecht nach sonnigem Süden. So geht es uns jedenfalls und schätzen  Basilikum daher wirklich als unverzichtbar auf Balkon,Fensterbrett oder im Garten ein.

  • Bohnenkraut, Aussaat, Bergbohnenkraut, Winterbohnenkraut

    Bohnenkraut – kräftige Würze

    Das Bohnenkraut hat eigentlich gar nichts mit Bohnen zu tun, es stimmt aber, dass es fantastisch zu grünen Bohnen passt. Das Bohnenkraut gehört zur Familie der Lippenblütler und ist somit mit anderen mediterranen Arten wie Thymian oder Salbei verwandt. Bei uns werden hauptsächlich zwei Arten der Pflanze angeboten, das sogenannte Sommerbohnenkraut (Satureja hortensis) und das Winterbohnenkraut (Satureja montana), auch Bergbohnenkraut genannt. Insgesamt gehören etwa 40 Arten zur Gattung der Gewürzpflanze, aber unser Fokus liegt auf den beiden oben genannten.

  • Buschbohnen

    Buschbohnen - Aussaat bis Wintervorrat

    Die Buschbohne (Phaseolus vulgaris var. nanus) gehört zu den Hülsenfrüchten. Anders als die Stangenbohnen (Phaseolus vulgaris var. Vulgaris) braucht sie keine Rankhilfe. In den meisten Gärten werden heutzutage hauptsächlich Busch- und Stangenbohnen angebaut, deswegen nennt man sie auch Gartenbohnen. Zusätzlich gibt es in dieser Gattung noch die Prunk- oder Feuerbohnen (Phaseolus coccineus). Hier wird es aber vor allem um die Buschbohnen gehen.

  • Dill – von Aussaat bis Fischgericht

    Dill – von Aussaat bis Fischgericht

    Der Dill (Anethum graveolens) gehört zu den Doldenblütlern wie zum Beispiel auch Möhre oder Sellerie. Er wird bis zu 75 cm hoch und wird in Mitteleuropa hauptsächlich für das Würzen von Gurken- und Fischgerichten verwendet. Im Mittelalter glaubte man, Dill habe Zauberkräfte. Leider können wir das bisher nicht bestätigen. Trotzdem sollte er in keinem Kräuterbeet fehlen.

  • Erbse - vom Erbsenzähler zur Erbsenprinzessin

    Erbse - vom Erbsenzähler zur Erbsenprinzessin

    Erbse ist nicht gleich Erbse. Manches Mal steht man vor dem Erbsensaatgut und weiß nicht so recht was man mit den Angaben anfangen soll. Es gibt Markerbsen, Palerbsen (auch Schalerbsen genannt), Zuckererbsen und auch noch Zuckermarkerbsen - alle zählen zu den Gartenerbsen. 

  • Fenchel

    Fenchel - Von Aussaat bis "hmm, lecker"

    Der Fenchel (Foeniculum vulgare) ist eine zweijährige Pflanze, die sich zu der Familie der Doldenblütler zugehörig fühlt. Fenchel lässt sich nicht nur super abwechslungsreich in der Küche verwenden, auch seine Heilkräfte haben es in sich: Die Pflanze wurde deswegen im Jahr 2009 zu der Arzneipflanze des Jahres ernannt. Hier schreiben wir über den Gemüsefenchel, also den mit Knolle, nicht über den Gewürzfenchel.

  • Kürbis

    Kürbis - Aussaat bis Herbstschmaus

    Der Kürbis ist in den letzten Jahren sehr populär geworden in Deutschland – allen voran der Hokkaido und die Halloweenkürbisse. Der Hokkaidokürbis ist vor allem so beliebt weil er mit Schale gegessen werden kann, aber die Vielfalt der Kürbisse ist enorm. Von ganz klein bis 1054kg (jaha – so schwer war der wirklich: hier der Beweis)

  • Mais

    Mais - vom Kern zum Kolben

    Mais (Zea mays) gibt es in einer wunderbaren Vielfalt, die unterschiedliche Verwendungen findet. Man unterteilt ihn in verschiedene Kategorien: Hartmais, der unter anderem mit der Herstellung von Mehl in Verbindung gebracht wird, Grünmais aus dem häufig Tierfutter hergestellt wird und nicht zuletzt Silomais, der oft in Bioenergieanlagen eingesetzt wird. Für den Garten oder den Balkon ist jedoch vor allem der Gemüsemais interessant, auf den sich dieser Tipp bezieht!

  • Paprika

    Paprika anpflanzen - von mild bis schaahaarf!

    Angeblich war Paprika (Capsicum) bis nach dem zweiten Weltkrieg in Deutschland praktisch nicht bekannt. Das ist heute unvorstellbar, es gibt Fangemeinden (vor allem bei der Chilizucht) und Paprika liegen zu jeder Jahreszeit im Supermarktregal. Manche sagen der Paprika, manche die Paprika - laut Duden geht beides und so bleiben wir bei DIE Paprika.

  • Petersilie

    Petersilie – unverzichtbares Gewürzkraut!

    Petersilie (Petroselinum crispum) ist aus der Küche nicht wegzudenken. Es gibt die Wurzel- und die Blattpetersilie. Dieser Artikel dreht sich allerdings ausschließlich um die Blattpetersilie. Sie gibt es mit krausen oder glatten Blättern. Dass es eine krause Zuchtform gibt, verdanken wir findigen Mönchen, denn die züchteten die Krauspetersilie damit sie nicht länger mit der sehr giftigen Hundspetersilie zu verwechseln war. Wer selbst aussät, ist durch die richtige Auswahl seines Saatguts sowieso auf der richtigen Seite.

  • Radieschen

    Radieschen - klein aber oho!

    Das Radieschen (Raphanus sativus var. sativus) eignet sich hervorragend für Anfänger, für Balkon- und Topfgärtner, für Ungeduldige und Gourmets. Die kleinen Knollen gedeihen schon bei kühlen Temperaturen, wenn Tomaten und Co noch im Warmen auf der Fensterbank bleiben müssen. Und schnell geht es auch noch, nach etwa 6 Wochen kann man bereits ernten.

  • Rote Bete

    Rote Bete - von Aussaat bis zu roten Fingern

    Randen, rote Rüben oder eben rote Bete (Beta vulgaris), das Wurzelgemüse hat viele Namen. Es gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse wie auch Mangold oder Spinat. Schon in der Antike hat man die Vorgänger unserer heutigen Bete verspeist, denn die Knollen und Blätter sind vielseitig und gesund. 

  • Salatrauke

    Salatrauke – nussig-pikantes Salätchen gefällig?

    Klären wir erst einmal den Namen. Rauke? Rucola? Salatrauke? Ruca? Also Rucola – oder zu Deutsch Rauke - bezeichnet eigentlich verschiedene Pflanzen der Kreuzblütengewächse. Für uns zum Futtern relevant ist die einjährige Garten-Senfrauke (eben auch einfach Salatrauke genannt - Eruca sativa) und die mehrjährige Wilde Rauke (Diplotaxis tenuifolia). Im Saatgut-Adventskalender findet ihr die Salatrauke Ruca. Ruca ist dabei nur der Sortenname – es gibt allerdings nur sehr wenige Salatraukesorten.

  • Salbei

    Salbei – mehr als Halsschmerzlinderer

    Salbei (Salvia) ist weltweit in vielen unterschiedlichen Formen vertreten. Den echten Salbei (Salvia officinalis), den wir in der Küche oder der Medizin verwenden, nennen wir auch Garten- oder Heilsalbei. Salbei ist mehrjährig und wächst - wenn man ihn an den richtigen Standort pflanzt - zu einem kräftigen Busch heran.

  • Spinat

    Spinat – von Aussaat bis fast Popeye

    In den 1930er Jahren stieg dank der Comicfigur Popeye der Spinatkonsum in den USA um 33% an. Auch heute noch denken viele Menschen direkt an Popeye wenn sie an Spinat denken. Sicher ist inzwischen allerdings, dass man allein vom Spinatessen keine Muskelberge à la Popeye bekommt. Zwar enthält Spinat durchaus mehr Eisen als viele andere Gemüsesorten, aber ist per se gesünder oder wichtiger als andere Gemüsearten. Aber wer will schon aussehen wie Popeye? Wir bauen das leckere Gemüse für seine vielfältige Verarbeitung an.

  • Süßkartoffeln

    Süßkartoffeln - wie wird’s gemacht?

    Süßkartoffeln (Ipomea batatas) sind in den letzten Jahren sehr beliebt geworden. Kein Wunder, denn die süßlichen Knollen sind wirklich lecker und vielfältig einsetzbar. Mit etwas Planung lassen sich Süßkartoffeln ganz wunderbar im eigenen Garten anbauen.

  • Tomaten

    Tomaten - von der Aussaat bis zur bunten Vielfalt

    Die Tomate (Solanum lycopersicum) kommt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika, ist aber heute aus der europäischen Küche nicht mehr wegzudenken. Angeblich brachte Christoph Columbus die Tomate 1438 mit nach Europa. Tomaten sind nicht nur sehr lecker, sondern auch gesund. Sie versorgen uns mit zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen, insbesondere mit Vitamin C und Kalium. Zusätzlich sind Tomaten sehr kalorienarm und eigenen sich so auch für die leichte Sommerküche.

  • Zitronenmelisse

    Zitronenmelisse - von Aussaat bis Eistee

    Zitronenmelisse (Melissa officinalis) ist eine pflegeleichte Gewürz- und Arzneipflanze, die dem Gärtner und der Gärtnerin nach getaner Arbeit nicht nur als Aroma in gut gekühlten Getränken dient.

  • Zucchini

    Zucchini - von Aussaat bis zum Einmachglas

    Zucchini (Cucurbita pepo) sind der Renner im Gemüsebeet: Uns wundert es nicht – sie sind anspruchslos, super vielseitig verwendbar und wachsen schnell!

  • Zwiebeln

    Zwiebeln - alltäglich aber so unverzichtbar!

    Trotz schwefelhaltigen Aminosäuren, die uns beim Zwiebelschneiden zum Heulen bringen, ist die Zwiebel aus unseren Küchen nicht wegzudenken. So isst jeder Deutsche und jede Deutsche pro Jahr ca. 7kg Zwiebeln. Wer ein sonniges Plätzchen im Garten hat, kann den eigenen 7kg beim Wachsen zuschauen und im Sommer stolze Ernte einfahren. (Wer für jemanden aus Libyen anbauen möchte, braucht ein bisschen mehr Platz, da liegt der pro Kopf Zwiebelgenuss nämlich bei 34kg.)